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Wasserturm Eschersheim

Der Wasserturm Eschersheim steht im Frankfurter Stadtteil Eschersheim und entstand 1901. Sein konischer Schaft trägt einen zylindrischen Oberbau mit markantem, von Konsolen gestütztem Gesims. Darüber sitzt ein zweigeschossiger, polygonaler und schiefergedeckter Baukörper mit eisernem Wassertank. An der Nordseite ergänzt ein ornamentaler Erker mit hohem, spitzem Dachreiter die Architektur.

Der Bau gehörte ursprünglich zu den ersten Eschersheimer Wasserwerken. Der eiserne Tank fasste 300.000 Liter und blieb bis 1910 in Gebrauch, bevor Frankfurt die Wasserversorgung zentral verwaltete. Beim Bau stand der Turm auf freiem Feld. In den 1920er-Jahren entstand ringsum eine von Walter Gropius entworfene Wohnsiedlung, während das Bauwerk die Luftangriffe weitgehend unbeschädigt überstand.

Seit 2003 nutzt die katholische deutsche Studentenverbindung Moeno-Franconia Frankfurt am Main das Innere als Treffpunkt. Die polygonale Mansarddeckung trägt mehrere Gauben und führt den Blick bis zum spitzen Dachreiter. Gelegentlich öffnet sich der Turm einmal oder zweimal im Jahr für die Öffentlichkeit.

Stadt
Frankfurt am Main
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