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Staufenmauer

Die Staufenmauer steht in Frankfurt am Main entlang der Fahrgasse und bewahrt einen Abschnitt der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Rundbögen stehen dort senkrecht zur heutigen Straßenführung. Im Jahr 1180 entstand sie unter der Herrschaft der Staufer, um die damalige Stadt vor Angriffen zu schützen.

Ursprünglich war die Mauer etwa sieben Meter hoch und zwei bis drei Meter dick. Bruchstein bildete ihr Mauerwerk, ein trockener Graben umgab die Befestigung. Ein hölzerner Wehrgang lag auf Entlastungsbögen, während nur drei Tore in die Anlage führten: das Mainzer Tor, das Bockenheimer Tor und das Bornheimer Tor. 1333 erlaubte der Kaiser den Bau einer neuen Mauer. Die Stadterweiterung führte dazu, dass Teile der älteren Befestigung abgetragen und in späteren Bauten weiterverwendet wurden.

Nach dem Brand im jüdischen Ghetto von 1711 wurde sie weitgehend wiederaufgebaut. Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg zerstörten jedoch große Teile. Der erhaltene Abschnitt wurde nach dem Brand des achtzehnten Jahrhunderts restauriert und zeigt noch die Stützen des früheren Wehrgangs. Die verbliebenen Mauerteile sind sechs bis acht Meter hoch und erstrecken sich über 75 Meter.

Stadt
Frankfurt am Main
Aktualisiert

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