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Seligmann Stern

Der Stolperstein Seligmann Stern erinnert in Frankfurt an Seligmann Stern und seine Familie während der NS-Verfolgung. Eine kleine Messingplatte ist hier in den Frankfurter Bürgersteig eingelassen. Seligmann Stern wurde 1872 in Wachenbuchen geboren und lebte mit Selma und Elfriede in der Kantstraße 6. Selma war seine Ehefrau, und Elfriede war ihre Tochter. Die Adresse verbindet den Erinnerungsort mit ihrer Erdgeschosswohnung und ihrem konkreten Familienalltag. Die nationalsozialistische Verfolgung zerstörte den Alltag der Familie. Seligmann nahm sich 1941 das Leben und wurde in seiner Wohnung tot aufgefunden. Sein Grab liegt auf dem Neuen Jüdischen Friedhof an der Eckenheimer Landstraße. Selma wurde von Frankfurt nach Theresienstadt deportiert und starb dort. Elfriede floh 1935 mit Walter Knopp nach Palästina. Das Stolpersteine-Projekt verankert die Erinnerung an Opfer an ihren letzten freiwillig gewählten Wohnorten. Der Erinnerungsort ist für Rollstuhlfahrende hier barrierefrei zugänglich. Der Stolperstein lenkt den Blick von einer Frankfurter Adresse auf die Lebenswege der Familie Stern.

Stadt
Frankfurt am Main
Aktualisiert

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