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Nikolaikirche

Nikolaikirche steht in der Frankfurter Altstadt am historischen Römerberg, nahe dem Rathaus Römer. Die Kirche gehört zur mittelalterlichen Architekturgeschichte der Frankfurter Altstadt. Eine Kapelle befand sich hier bereits in der Mitte des zwölften Jahrhunderts. Das heutige Bauwerk entstand im fünfzehnten Jahrhundert. Sein steiles Dach fügt sich in die Dachlandschaft der umliegenden Gebäude ein. Die mittelalterliche Kirche blieb im Zweiten Weltkrieg weitgehend erhalten. Nach dem Krieg wurde sie originalgetreu wiederaufgebaut.

Ihr Glockenspiel verbindet Geläut und Carillon mit dem Klang der historischen Kirche. Im Inneren erinnern Grabsteine an Siegfried zum Paradies und Katharina Netheha zum Wedel. Madern Gerthener schuf diese Grabsteine zwischen 1410 und 1420. Eine gotische Galerie kam 1476 hinzu und ermöglichte Ratsherren den Blick auf Festlichkeiten. Die Innengewölbe bleiben in ihrer Gestaltung bescheiden. Die Gemeinde gehört zur Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, die verschiedene protestantische Traditionen vereint. Historische Hinweise verbinden den Ort mit staufischem Adel, Königen und Parlamenten. Die Kirche trägt den Namen des heiligen Nikolaus von Bari und wurde 1290 geweiht. Ihre erste offizielle Erwähnung stammt aus dem Jahr 1264.

Stadt
Frankfurt am Main
Aktualisiert

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