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Mendelssohnruhe

Die Mendelssohnruhe in Frankfurt am Main erinnert an den Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy und gehört zur Kategorie Geschichte. Ihr Standort liegt im Oberwald des Frankfurter Stadtwalds. Ein etwa einen Meter hoher Syenitstein trägt eine Bronzetafel, die Mendelssohns Verbindung zu einem Frankfurter Musikfest festhält. Das Frankfurter Fest fand im Juli 1839 statt. Dort erklangen mehrere Chorwerke Mendelssohns erstmals, und der anwesende Komponist berichtete später seiner Mutter davon. Die Gedenkstätte entstand im Jahr 1909 zum Gedenken. Waldarbeiter vergruben den Stein nach der Zerstörung des Denkmals 1934, doch 1948 wurde die Anlage wiederentdeckt und restauriert. Die Oberschweinstiege liegt dabei in unmittelbarer Nähe des Denkmals. Der Platz liegt abseits des Weges und bleibt zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferd erreichbar. Der umliegende Frankfurter Wald prägt diesen stillen Ort. Je nach Windrichtung kann Fluglärm vom nahegelegenen Frankfurter Flughafen die Ruhe der Mendelssohnruhe unterbrechen. Die Bronzetafel erinnert an ein Fest Frankfurter Familien. Die Familie Jeanrenaud stiftete die Tafel zum Andenken an Mendelssohn.

Stadt
Frankfurt am Main
Aktualisiert

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