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Leunabunker

Der Leunabunker steht in Frankfurt und geht als Bauwerk auf die dreißiger Jahre zurück. Die nahegelegenen Farbwerke Hoechst errichteten ihn ursprünglich als Schutzraum für ihre Mitarbeiter. Die Farbwerke Hoechst gehörten zum I.G.-Farben-Konzern, während der Bunker Beschäftigte vor möglichen Luftangriffen schützen sollte. Der Schutzbau bot Arbeitern Sicherheit in unruhigen Zeiten. Mitte der siebziger Jahre erhielt das Innere des Leunabunkers eine neue Nutzung mit Proberäumen für Musiker. Seitdem dient der Innenraum künstlerischer Arbeit. Die Umwandlung zeigt, wie sich ein Bauwerk vom Schutzort zu einem Raum für musikalische Kreativität entwickelte. Seine Außenwände tragen großflächige Graffiti in überwiegend ähnlichen Farbtönen. Helge Steinmann, bekannt als Bomber, leitete das urbane Kunstprojekt gemeinsam mit Shok1, Mick La Rock und ECB. Die Stadt Frankfurt unterstützte die Umgestaltung der Bunkerfassade. Das Projekt verband die Geschichte eines Schutzbaus mit zeitgenössischer Kunst im Stadtbild Frankfurts. Der Leunabunker verbindet Architektur, Musik und Graffiti an einem Ort.

Stadt
Frankfurt am Main
Aktualisiert

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