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Hessendenkmal

Das Hessendenkmal steht in Frankfurt und erinnert als Skulptur an hessische Soldaten, die bei der Erstürmung der Stadt gegen französische Truppen fielen. Der Künstler Johann Christian Ruhl schuf diese Skulptur. Friedrich Wilhelm der Zweite gab das Monument in Auftrag, das ursprünglich vor dem Friedberger Tor stand. Dort fielen viele hessische Soldaten bei den Kämpfen. Der Sockel nennt die Namen der Gefallenen und bewahrt ihre Erinnerung gemeinsam mit den Inschriften. Die Nordseite des Sockels trägt diese Namen. Eine lateinische Inschrift an der Westseite widmet das Monument den edlen Hessen, die für ihre Heimat fielen. Die Ostseite ehrt sie für ihr Vaterland. Die zur Stadt gerichtete Südseite verweist mit ihrer Inschrift auf den historischen Anlass des Denkmals. Die Inschrift nennt den historischen Anlass des Denkmals.

Im Zentrum ruht ein Marmorwürfel auf Basaltblöcken, während Rammbock, Schild, Helm und Herkuleskeule Verteidigung symbolisieren. Auch die Haut des nemeischen Löwen gehört zur Gestaltung. Diese Bildzeichen verbinden Stärke mit der Erinnerung an Krieg, Verlust und den Einsatz für das eigene Land. Das Denkmal wurde später um einige Meter versetzt. Die Umleitung der Friedberger Landstraße führte zu dieser Veränderung am Standort des Hessendenkmals. Der historische Ort ist als rollstuhlgerecht ausgewiesen. Frankfurt bewahrt hier ein steinernes Zeugnis der Kämpfe und ihrer Erinnerungskultur. Der Ort verbindet Namen, Inschriften und Bildzeichen.

Stadt
Frankfurt am Main
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