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Heinrich-Heine-Denkmal

Das Heinrich-Heine-Denkmal steht in Frankfurt und erinnert mit einer Bronzegruppe an den Dichter Heinrich Heine. Georg Kolbe schuf es 1913 im Jugendstil aus Bronze und Muschelkalk. Ein schreitender junger Mann und eine sitzende junge Frau veranschaulichen die jugendliche Leichtigkeit von Heines Dichtung. Kolbes Relief zeigt Heines Profil und Namen am Sockel.

Das öffentlich finanzierte Werk gilt als Deutschlands erstes und einziges repräsentatives Denkmal für Heinrich Heine. 1933 stürzten die Nationalsozialisten die Anlage und zerstörten ihre ursprüngliche Plakette. Die gerettete Skulptur erhielt 1934 im Garten des Städel Museums den Tarnnamen Frühlingslied. Im Zweiten Weltkrieg lag sie im Museumskeller und überstand dort einen Bombenangriff unbeschädigt. 1947 setzte man sie in der Taunusanlage auf einen neuen Sockel. Kolbes neue Plakette blieb sein letztes vollendetes Werk vor seinem Tod im selben Jahr.

2023 kehrte das Denkmal nahe an seinen ursprünglichen Standort in der Friedberger Anlage zurück. An der Bronzegruppe treffen der schreitende Mann, die sitzende Frau und Heines Profil zusammen.

Stadt
Frankfurt am Main
Aktualisiert

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