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Hanna Salomons

An Hanna Salomons erinnert in der Ernst May Siedlung in Frankfurt eine Gedenkstelle an eine jüdische Familie während der NS-Zeit. Vor dem früheren Zuhause liegen kleine Stolpersteine aus Messing im Pflaster. Dort lebten Arnold und Mina Salomons mit ihren Kindern Dagobert und Hanna im Wohnprojekt des Neuen Frankfurt. Arnold arbeitete in Frankfurt als Tabakhändler.

Nach dem Ersten Weltkrieg ließ sich Arnold in Frankfurt nieder und heiratete Mina Löwenstein im Jahr 1919. Das Paar bekam die Kinder Dagobert und Hanna. Der Aufstieg des NS-Regimes brachte finanzielle und gesellschaftliche Not, während Mina 1937 nach schwerer Depression starb. Dagobert musste die Schule verlassen und floh 1938 nach Kolumbien. Hanna kam zur Sicherheit in die Niederlande, wurde gefangen genommen, deportiert und 1942 in Auschwitz ermordet. Nach seiner Freilassung floh Arnold in die Niederlande. Dort heiratete er Lilly Goldschmidt im Durchgangslager Westerbork, danach wurden beide über Theresienstadt nach Auschwitz deportiert. Arnold kam schließlich in Auschwitz ums Leben.

Die kleinen Messingtafeln markieren den früheren Wohnort vor der Deportation. Im Straßenpflaster bleibt damit die Erinnerung an ihre Verfolgung sichtbar.

Stadt
Frankfurt am Main
Aktualisiert

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