Fürstenhof
Der Fürstenhof steht im Frankfurter Bahnhofsviertel als neobarockes Gebäude nahe dem Hauptbahnhof. Seine opulente Fassade prägt einen Stadtteil, der sich nach der Bahnhofseröffnung 1888 entwickelte.
Oskar Heußner entwarf den Bau, den der Schweizer Hotelier Wilhelm Eduard Drucker 1902 als Hotel Fürstenhof-Esplanade errichten ließ. Das Hotel besaß 120 Zimmer. Telefone, elektrische Uhren, Doppeltüren und feuerfeste Wände gehörten zur Ausstattung. 1910 endete der Hotelbetrieb, bevor das Gebäude 1914 in eine Gewerbeimmobilie umgewandelt wurde. Die große Eckkuppel verschwand 1920, und Kriegsschäden veränderten den Bau zusätzlich.
Bei einer umfassenden Sanierung 1986 blieben Fassade, Vestibül und Treppenhaus erhalten. Heute erinnert besonders das erhaltene Treppenhaus an die Verbindung aus Luxushotel, Bankgebäude und Frankfurter Stadtgeschichte.
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