Fanny Steiner
Der Stolperstein Fanny Steiner liegt in Frankfurt als kleine Messingtafel im Gehweg und gehört zur Geschichte jüdischen Lebens in der Stadt.
Er erinnert an eine jüdische Frankfurterin. 1941 schrieb die 83-Jährige dem Frankfurter Bürgermeister über ihre lange Familiengeschichte und die patriotischen Beiträge ihrer Angehörigen. Dazu gehörte der Dienst ihres Sohnes Willy im Ersten Weltkrieg. 1942 deportierten die Nationalsozialisten sie nach Theresienstadt, wo sie am 2. März 1943 ermordet wurde.
Die Messingtafel liegt vor ihrem letzten bekannten Wohnort. Das 1992 von Gunter Demnig initiierte Stolpersteine-Projekt verlegt solche Erinnerungszeichen in Gehwege und macht NS-Verfolgung im Alltag sichtbar. Der Gehweg ist auch für Rollstuhlfahrende zugänglich.
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