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Europaturm

Der Europaturm ragt im Frankfurter Stadtteil Bockenheim 337,5 Meter hoch in die Skyline. Der von Erwin Heinle entworfene Fernmeldeturm wurde zwischen 1974 und 1979 errichtet. Bei seiner Fertigstellung galt er als höchstes freistehendes Bauwerk der damaligen Bundesrepublik Deutschland.

Heute überträgt die Anlage hochauflösendes Digitalfernsehen nach dem DVB-T-Standard und kann insgesamt 24 Kanäle ausstrahlen. Jeder Sender arbeitet dabei mit einer Leistung von 100 Kilowatt. Zusätzlich empfängt der Turm Satellitensignale und verteilt sie über Kabel oder terrestrische Netze weiter. Seit 1999 bleibt der obere Bereich mit Restaurant und Diskothek für die Öffentlichkeit geschlossen.

Nachts leuchtet die Spitze magenta, während sie sich für Panoramablicke über das Rhein-Main-Gebiet drehen kann. 2004 ersetzte eine sechs Tonnen schwere Antenne die frühere Konstruktion. Ein Hubschrauber hob sie in zwei Teilen auf die Spitze, ein Detail, das die technische Dimension des Bauwerks greifbar macht. Wegen seiner Form nennen Frankfurter den Turm außerdem „Ginnemer Spaschel“, obwohl er in Bockenheim steht.

Stadt
Frankfurt am Main
Aktualisiert

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