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Eschenheimer Turm

Der Eschenheimer Turm steht in Frankfurt als gotischer Turm mit einer Höhe von siebenundvierzig Metern. Sein Ursprung liegt im frühen fünfzehnten Jahrhundert. Ursprünglich gehörte der Turm zur mittelalterlichen Stadtbefestigung und diente als Stadttor am Ende der Großen Eschenheimer Straße. Klaus Mengoz errichtete ihn, Madern Gerthener vollendete ihn. Die quadratische Basis trägt einen runden Turmkörper, der in einer steilen Spitze mit vier kleinen Türmchen endet. Wappen zeigen Frankfurt und das Heilige Römische Reich. Der Turm zählt zu den wenigen erhaltenen Bauwerken von ungefähr sechzig Türmen, die Frankfurt einst umgaben. Seine Erhaltung im frühen neunzehnten Jahrhundert hängt mit dem Eingreifen des französischen Botschafters Graf d’Hédouville zusammen. Während die alten Stadtmauern verschwanden, blieb der Eschenheimer Turm bestehen und prägt das Stadtbild an der Schillerstraße. Die Wohnräume im Turminneren waren bis 1956 bewohnt. Das Erdgeschoss beherbergt ein Café und ein Restaurant, während die Fußgängerzone Schillerstraße den Zugang zu Fuß ermöglicht. Der Eschenheimer Turm bleibt damit ein sichtbares Zeichen für Frankfurts Stadtgeschichte und Baukunst.

Stadt
Frankfurt am Main
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