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Eschenheimer Tor

Das Eschenheimer Tor liegt am nördlichen Rand der Frankfurter Innenstadt und bildet einen wichtigen Platz. Der gotische Eschenheimer Turm steht im Zentrum des Platzes. Er entstand zwischen 1400 und 1428 nach Plänen von Klaus Mengoz und Madern Gerthener als Teil der mittelalterlichen Befestigung. Eine lokale Legende verbindet ihn mit der Wetterfahne. Um 1810 wandelte sich das Umfeld der Stadtbefestigung zur Grünanlage Wallanlagen, während der Turm erhalten blieb. Hier treffen mehrere bedeutende Frankfurter Straßen aufeinander. Die Große Eschenheimer Straße führt aus der Altstadt zum nördlichen Stadttor, die Schillerstraße nahe der Börse ist Fußgängerzone. Die wichtige Eschersheimer Landstraße führt aus der Stadt. Unter dem Platz liegt eine U-Bahn-Station, die seit 1967 den öffentlichen Verkehr am Eschenheimer Tor prägt. Ihre Gestaltung folgt dem minimalistischen Stil der sechziger Jahre. Rund um den Platz stehen Gebäude aus der Nachkriegszeit, darunter das Bayer-Haus und das ehemalige Volksbildungsheim. Im früheren Volksbildungsheim befindet sich das Frankfurter Metropolis-Kino. Das Bayer-Haus von 1953 zeigt Nachkriegsarchitektur, während der Goepfert-Brunnen von 1968 auf einer unzugänglichen Verkehrsinsel steht. Der Turmpalast erinnert an die frühere Kinogeschichte des Platzes. Auch das Rundschau-Haus und das Gebäude der Landwirtschaftlichen Rentenbank gehören zum baulichen Umfeld des Eschenheimer Tors. So verbindet der Platz mittelalterliche Spuren mit Frankfurter Stadtverkehr.

Stadt
Frankfurt am Main
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