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Ein Haus für Goethe

Ein Haus für Goethe steht in der Taunusanlage in Frankfurt und stammt vom baskischen Künstler Eduardo Chillida.

Chillida schuf dieses Werk im Jahr 1986. Es misst drei mal sechs mal acht Meter, bleibt vorne und oben offen und bildet einen halbgeschlossenen Raum. Flache Seitenflächen rahmen mehrere geometrische Öffnungen ein. Die Taunusanlage zieht sich vom Taunustor bis zur Alten Oper und verbindet Hügel mit weiteren Denkmälern und Kunstwerken.

Es gehört zu einer Reihe, die berühmte Künstler, Wissenschaftler und Philosophen ehrt. Beton bildet den Körper der vorne und oben offenen Konstruktion. Chillida gibt dem Material mit Farbpulver und oxidierenden Kupferspänen den graubraunen Farbton. Eine grob zusammengesetzte Holzschalung prägt die Oberfläche. Zwei Flächen verbindet ein Bogen, der als Brücke zwischen Raum und Zeit an eine offene romanische Apsis erinnert. Chillida studierte zunächst Architektur und wechselte später zur Kunst.

1974 setzte er Kunstbeton erstmals für Lugar de Encuentros V in Toledo ein. Unter einem Dach bliebe Goethes gesuchtes Licht verborgen.

Stadt
Frankfurt am Main
Aktualisiert

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