Dreikönigskirche
Die Dreikönigskirche steht am Südufer des Mains im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen und ist eine lutherische Kirche. Sie liegt gegenüber dem Frankfurter Dom.
Der heutige Bau entstand nach Entwürfen des Architekten Franz Josef Denzinger im neugotischen Stil. Spitzbögen, Rippengewölbe und Strebepfeiler prägen seine Gestalt.
Buntglasfenster von Charles Crodel gestalten den Innenraum mit farbigem Licht. Eine Orgel von Karl Schuke ergänzt die musikalische Ausstattung.
Der Ort besitzt eine Geschichte, die bis zu einer Dreikönigskapelle aus dem Mittelalter zurückreicht. Die Kapelle diente einst einem Hospital.
In der Reformationszeit wurde die Kirche zum Frankfurter Gotteshaus mit ausschließlich evangelischen Pfarrern. Das heutige Gebäude ersetzte einen älteren Bau.
Die Gemeinde schloss sich im Nationalsozialismus der Bekennenden Kirche an. Im Zweiten Weltkrieg blieb das Gebäude weitgehend erhalten.
Die Fenster wurden jedoch durch Sprengungen an nahe gelegenen Brücken zerstört. Nach dem Krieg entwickelte sich die Kirche zu einem Zentrum der Kirchenmusik.
Kurt Thomas wirkte dort als Kirchenmusiker, während Helmut Walcha die Orgel spielte. Konzerte und Kantatengottesdienste gehören weiterhin zur musikalischen Nutzung.
Die Dreikönigskirche ist ein denkmalgeschütztes Bauwerk mit erhaltenen Elementen ihres ursprünglichen Entwurfs.
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- Frankfurt am Main
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