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Die Lage des Ulrichsteins

Die Lage des Ulrichsteins erinnert an einen Abschnitt der Frankfurter Stadtbefestigung am Sachsenhäuser Ufer. Der Ort erscheint erstmals 1391 in den Aufzeichnungen.

Der Turm gehörte zur Sachsenhäuser Stadtmauer und diente vermutlich der Verteidigung oder der Kontrolle von Zolleinnahmen. Als möglicher Erbauer gilt Ulrich III. von Hanau.

Neben dem Ulrichstein lag ein kleines Tor, das zunächst Fischerpforte oder Mainzer Pforte hieß. Nach der Belagerung erhielt es den Namen Schaumainpforte.

Im August 1635 beschädigten schwedische Truppen den Turm beim Rückzug aus Frankfurt schwer. Die Ruinen blieben dennoch am Flussufer sichtbar.

Nach dem Abriss der Sachsenhäuser Stadtmauer und des Schaumaintors wurde der Ulrichstein 1897 restauriert. 1930 verschwanden die Ruinen durch den Abriss.

Der Name Ulrich taucht in den Familien von Hanau und Münzenberg auf. Ein in das Pflaster eingelassener Steinkreis markiert heute den früheren Standort.

Die Geschichte des Ortes verbindet damit Stadtmauer, Toranlage, Kriegsschäden und einen sichtbaren Hinweis im heutigen Straßenraum.

Stadt
Frankfurt am Main
Aktualisiert

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