Dalberger Haus
Das Dalberger Haus steht als Renaissance-Adelsresidenz im Frankfurter Stadtteil Höchst und gehört zu den drei Adelssitzen am Main. Seine historische und kunsthistorische Bedeutung prägt zugleich das Bild der Höchster Altstadt. Das Gebäude vermittelt mit Renaissanceformen und reich gestaltetem Fachwerk den Eindruck eines repräsentativen Adelshauses.
Der Bau entstand 1582, während ein Geschoss sein verziertes Fachwerk aus den Jahren 1586 und 1587 bewahrt. Die reiche Ornamentik zeigt das handwerkliche Können dieser Bauphase. Ursprünglich trug die Manufaktur den Namen Kurmainzische Porzellanmanufaktur. Sie wurde 1746 gegründet und gilt als Deutschlands zweitälteste Porzellanmanufaktur. Mehrere Umzüge und Veränderungen prägten ihre weitere Geschichte. 1977 wurde das Gebäude zum Firmensitz der Höchster Porzellanmanufaktur.
Diese Nutzung verbindet die Adelsresidenz mit der kulturellen und industriellen Geschichte Frankfurts. Besonders auffällig bleiben die geschnitzten Vierpässe an den Eckpfosten. Neben ihnen erscheinen wilde Männer, Andreaskreuze und Feuerhunde als Motive des Fachwerks. Gerade diese Figuren und Zeichen machen die Renaissancegestaltung des Geschosses anschaulich.
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