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Chemag-Haus

Das Chemag-Haus steht in Frankfurt und gehört als Bürogebäude zu den markanten Beispielen der Nachkriegsmoderne. Ernst Balser entwarf den Bau Anfang der fünfziger Jahre.

1952 entstand auf einem im Zweiten Weltkrieg stark beschädigten Grundstück ein Verwaltungssitz für Chemag und Nitag. Die Bauzeit betrug nur ein Jahr. Zwei rechteckige Flügel liegen rechtwinklig zueinander und folgen dem Verlauf der Straßen, während der südliche zurückgesetzt bleibt. Ein höherer Abschnitt an der Nordwest-Ecke verbindet die Flügel und nimmt das Treppenhaus auf. Das Gebäude besitzt ein erhöhtes Kellergeschoss, drei Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss unter einem vorspringenden Flachdach.

Tief liegende, senkrechte Fenster bilden auf den weißen Putzflächen ein strenges Raster mit glänzend schwarzen Fensterbänken. Der leicht gerundete Eingang liegt unter einem weit auskragenden Dach. Eine halb zylindrische, vollständig verglaste Treppenhausfront gibt den Blick auf die Wendeltreppe frei, die sich um eine Lichtspindel windet. Gebogenes Glas folgt dabei dem runden Grundriss und setzte zur Bauzeit einen besonderen architektonischen Akzent. Heute arbeiten mehrere Unternehmen in dem Geschäftssitz, der als Denkmal geschützt ist.

Stadt
Frankfurt am Main
Aktualisiert

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