Bockenheimer Warte
Die Bockenheimer Warte steht in Frankfurt und erinnert an die städtische Landwehr. Der gotische Wachturm entstand zwischen 1434 und 1435. Die Stadt schützte damit die Handelsroute nach Köln und beobachtete herannahende Feinde frühzeitig. Heute gilt der Turm im Westend als Wahrzeichen Bockenheims. Die Bockenheimer Warte ist als Kulturdenkmal nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz anerkannt. Der historische Turm bleibt für die Öffentlichkeit geschlossen.
An seinem Fuß liegt ein Wochenmarkt, während der ehemalige Universitätscampus die Umgebung prägt. Die Johann Christian Senckenberg Universitätsbibliothek gehört ebenfalls zum nahen Umfeld. Das Bockenheimer Depot nutzt heute ein Theater als Spielort. Zbigniew Peter Pininski entwarf den Stationseingang, der seit 1986 wie ein versunkener Straßenbahnwagen aus dem Gehweg ragt. Der Künstler René Magritte inspirierte diese surrealistische Form. Die Gestaltung blieb auch nach den Erweiterungen der Station im Jahr 2001 unverändert. Ihre ungewöhnliche Form macht die Station unverwechselbar. Die Bockenheimer Warte ist hier als rollstuhlgerecht verzeichnet.
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