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Balthasar Mayer

Balthasar Mayer steht in Frankfurt für die Geschichte eines Zeugen Jehovas, der dem NS-Regime widerstand. Er kam 1878 in Rohrbach, Baden, zur Welt. 1925 kam Mayer mit den Bibelforschern in Kontakt und ließ sich als Bibelforscher taufen. Danach arbeitete er in Versammlungen und in der Missionsarbeit mit. Das NS-Regime verbot die Zeugen Jehovas, doch Mayer setzte seine religiöse Arbeit fort. Sein Glaube bestimmte weiterhin sein Handeln im Alltag. Mit Elisabeth Blamm aus Zweibrücken lebte er in Griesheim, Frankfurt, und verteilte die Luzerner Resolution. Die Polizei verhaftete beide nach dieser Verteilung. Mayer erhielt zunächst zehn Monate Gefängnis und kam danach als Häftling in die Konzentrationslager Buchenwald und Dachau. Er starb am 22. Januar 1945 im Konzentrationslager Dachau. Auch Elisabeth durchlief mehrere Lager und wurde 1945 im Konzentrationslager Ravensbrück befreit. Stolpersteine in Frankfurt erinnern an beide Menschen. Der Eintrag gehört zur Kategorie Geschichte und nennt den Ort als rollstuhlgerecht zugänglich.

Stadt
Frankfurt am Main
Aktualisiert

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