Zum Inhalt springen

Arthur Schoenflies

In Frankfurt erinnert der Spot Arthur Schoenflies an einen Mathematiker und die akademische Geschichte der Stadt. Er wurde 1853 in Landsberg an der Warthe, Preußen, geboren. Seine Themen reichen von Geometrie und Kinematik bis zur Kristallographie. Frankfurt wurde für ihn zum Ort wissenschaftlicher Lehre und Hochschularbeit.

Im Jahr 1891 klassifizierte er die 230 kristallographischen Raumgruppen. Seine Schoenflies-Notation dient der systematischen Beschreibung kristallographischer Punktgruppen. Sein Buch Krystallsysteme und Krystallstruktur wurde zum klassischen Nachschlagewerk für Raumgruppen. Auch Mengenlehre und Topologie gehörten zu seinen mathematischen Arbeitsfeldern. Ein 250-seitiger Bericht benannte erstmals den Heine-Borel-Satz.

1911 wurde er Professor an der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften in Frankfurt. 1914 half er bei der Gründung der Universität Frankfurt. Von 1920 bis 1921 leitete er die Universität als Rektor. Als erster Dekan der naturwissenschaftlichen Fakultät half er zudem beim Aufbau ihres Mathematik-Instituts.

Stadt
Frankfurt am Main
Aktualisiert

Diese Seite aufs Handy holen

Die App ist kostenlos: Sobald du dort stehst, beginnt die Geschichte von ganz allein.

  • Laden im App Store
  • Jetzt bei Google Play

Orte wie diesen reiht myTuur zu Touren durch Frankfurt am Main. Du wanderst von Spot zu Spot, und an jedem beginnt die Geschichte genau dort, wo du stehst. In der App gibt es jede Geschichte zum Lesen und zum Anhören.

Was ist myTuur?

myTuur ist eine kostenlose App für Stadttouren aus einzelnen Spots. Sobald du an einem Ort ankommst, beginnt seine Geschichte, drei bis vier Minuten zum Lesen oder Anhören.