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Altes Schloß

Das Alte Schloß gehört zum Höchster Schloßkomplex in Frankfurt und verbindet mittelalterliche, Renaissance- und Barockelemente. Sein Bergfried stammt aus einer gotischen Zollburg des 14. Jahrhunderts.

Der heutige Komplex entstand zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert als Residenz von Beamten des Mainzer Erzstifts. Vom gotischen Vorgängerbau blieb nur der Bergfried erhalten. Eine barocke Haube prägt heute den markanten Turm. Sie kam 1681 hinzu, während die Sturm-Glocke von 1475 in einer Nische der Schlossmauer hängt.

Der erhaltene Renaissancebau entstand im Jahr 1586. Im Dreißigjährigen Krieg brannten Truppen 1635 den Hauptteil des Schlosses nieder. Seine Steine verwendete man 1772 für den Bau des Bolongaro-Palastes. Eine Legende nennt Hauptmann Zuckschwerdt, der die Sprengung des Schlosses verweigert haben soll.

1961 machte die Hoechst AG das Alte Schloß öffentlich zugänglich und richtete dort Museen ein. Das Schloss beherbergte später das Museum der Höchster Geschichte. 2002 verkaufte Infraserv Höchst die Anlage an die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Heute nutzt die DenkmalAkademie Büroräume im Schloss. Zum Ensemble gehören außerdem der Innenhof, eine neu gestaltete Terrasse und der Park im Graben. Im Schlosskeller finden regelmäßig Jazzveranstaltungen statt.

Stadt
Frankfurt am Main
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