Alfred Herger
Alfred Herger erinnert in Frankfurt an das Schicksal einer jüdischen Familie während der nationalsozialistischen Verfolgung. Die Stolpersteine markieren die letzten bekannten Wohnorte der Familie. Alfred wurde 1913 in Berlin geboren und am 13. Januar 1942 nach Riga deportiert. In Riga wurde er nach der Deportation ermordet.
Seine Mutter Therese Herger, geborene Studinski, kam 1890 in London zur Welt und heiratete 1915 Johann Herger in Höchst. Das Paar hatte zwei Kinder, Alfred und Henriette. Die Familie zog 1933 von der Franz-Simon-Straße in die Spielmannstraße. Henriette musste von 1941 bis 1943 in einem Siemens-Lager in Berlin Zwangsarbeit leisten. Sie kehrte 1943 kurz vor der Verhaftung ihrer Mutter nach Frankfurt zurück. Therese wurde im August 1943 nach Ravensbrück deportiert und starb dort unter ungeklärten Umständen. Henriette überlebte Theresienstadt und kehrte im Juni 1945 zurück. Der rollstuhlgerecht zugängliche Erinnerungsort verweist auf diese Lebenswege und ihre letzten Wohnorte in Frankfurt.
- Stadt
- Frankfurt am Main
- Aktualisiert

Foto: Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main hat eine Freigabe erteilt unter [Ticket#2013102810006014]CC BY-SA 3.0 de 
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