Wohn- und Atelierhaus Wach
Das Wohn- und Atelierhaus Wach steht in Düsseldorf und entstand zwischen 1931 und 1933 nach Entwürfen Karl Wachs. Sichtbeton prägt den geschützten Bau als ungewöhnliches Wohnmaterial seiner Entstehungszeit.
Das zweigeschossige Vorderhaus und der eingeschossige rückwärtige Bau sind durch ein geneigtes Pultdach verbunden. Die freie Komposition aus Würfeln und Flächen weist auf die moderne Architektur der fünfziger Jahre voraus. Die asymmetrische Straßenfassade ordnet schmale Fensterreihen, ein breites Fensterband und einen dezentralen Eingang. Darüber erinnert eine Reihe runder Bullaugen an den Schiffbau und an Ozeandampfer.
Zum Innenhof öffnen großzügige Fenster die Wohnräume, die auf drei Seiten um einen Atriumgarten liegen. Faltwände konnten die Räume trennen oder nahezu vollständig verbinden. Ein fast bodentiefes Rundfenster gehört zum ehemaligen Speisezimmer und blickt auf Garten, Schwimmbecken und Skulptur. Die Proportionen der Fassade folgen dem Goldenen Schnitt, während der raue Beton an Le Corbusiers béton brut erinnert.
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