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Wohn- und Atelierhaus Schwippert

Das Wohn- und Atelierhaus Schwippert steht in Düsseldorf und verbindet Funktionalismus mit der Nachkriegsmoderne. Hans Schwippert entwarf den Bau Anfang der fünfziger Jahre.

Seine Fassade aus weiß getünchtem Mauerwerk, das Flachdach sowie schmale, hohe Rechteckfenster und Türen prägen die geometrische Außenseite. Zur Straße bleibt das Haus geschlossen. Im Inneren öffnet sich ein quadratischer Hof durch große Fenster zum Wohn- und Essbereich, zum Schlafzimmer und zum Atelier. Haus und Atelier besitzen getrennte Eingänge.

Eine Garage lässt sich von zwei Seiten des Eckgrundstücks erreichen, während flexible Raumgrößen unterschiedliche Nutzungen ermöglichen. Das Konzept stammt aus dem Bürobau. Als geschütztes Denkmal bewahrt der Bau seine historische Substanz, die Thomas Kröger Ende der zweitausender Jahre restaurierte. Der Innenraum wurde dabei aktualisiert.

Schwipperts Atrium-Bungalow lenkt den Blick nach innen und verbindet Transparenz mit klaren Sichtlinien im Wohnhaus. Der Patio prägt diese Idee. Der Bau öffnet sich vom geschlossenen Straßenraum zu einem nach innen gerichteten Hof. Diese Anordnung erinnert an andalusische Haciendas und zeigt zugleich Einflüsse arabischer Architektur. In Düsseldorf steht das Haus damit für eine Moderne, die Wohnen, Arbeiten und flexible Raumplanung verbindet.

Stadt
Düsseldorf
Aktualisiert

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