Schloss Heltorf
Schloss Heltorf liegt als Wasserschloss im Düsseldorfer Stadtteil Angermund nahe der Grenze zu Duisburg. Ein englischer Landschaftsgarten umgibt die weitläufige historische Anlage.
Die erste Erwähnung findet Heltorf im elften Jahrhundert als Hof Helethorpe im Rentenregister der Abtei Kaiserswerth. Forstwirtschaft prägt das Anwesen seit dem zwölften Jahrhundert.
Im siebzehnten Jahrhundert gelangte Schloss Heltorf an die Grafen von Spee, deren Besitz bis heute fortbesteht. Das Hauptgebäude erhielt im frühen neunzehnten Jahrhundert seine klassizistische Gestalt.
Heinrich Theodor Freyse entwarf den Neubau als Architekt aus Essen. In der großen Gartenhalle zeigen Fresken den Barbarossa-Zyklus mit Arbeiten von Karl Stürmer und Heinrich Mücke.
Ein neugotischer Anbau von Vincenz Statz beherbergt eine umfangreiche Sammlung alter Bücher. Maximilian Weyhe gestaltete den Park 1803 als englischen Waldpark mit exotischen Bäumen und einer der ältesten Rhododendronpflanzungen Deutschlands.
Der Forstbetrieb arbeitet nach Grundsätzen nachhaltiger Bewirtschaftung und gehört weiterhin zum Anwesen. Das Schloss selbst ist nicht öffentlich zugänglich, während der Park einen Blick auf Bäume, Wege und Landschaft bietet.
Das Anwesen umfasst Landflächen in Düsseldorf und im südlichen Ruhrgebiet.
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