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Neanderkirche

Die Neanderkirche steht als evangelische Kirche im Zentrum Düsseldorfs, mitten in der Altstadt. Seine frühen Barockformen bestimmen die äußere Gestaltung des Kirchenbaus. Die Fertigstellung erfolgte 1687, nachdem reformierte Christen dort wieder Kirchen errichten durften. Ein Predigthaus hatte an diesem Ort bereits 1610 gestanden.

Die Toleranz endete 1614, und das Predigthaus musste schließen. Erst zwischen 1683 und 1687 entstand der heutige Kirchenbau, der 1684 eingeweiht wurde. Die Benennung nach dem reformierten Prediger und Liederdichter Joachim Neander erfolgte 1916.

Eine Rieger-Orgel von 1965 verbindet den Kirchenraum mit einer langen Konzerttradition. Gerhard Schwarz und Hubert Meyers entwarfen das Instrument für Gottesdienste und musikalische Veranstaltungen. Die Sommerlichen Orgelkonzerte bringen seit über fünfzig Jahren Organisten aus Düsseldorf und internationale Gäste zusammen. Oskar Gottlieb Blarr gründete den Chor und leitete ihn bis 1999. Seit 2003 führt Sebastian Klein den Chor.

Stadt
Düsseldorf
Aktualisiert

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