Heilig-Geist-Kirche
Die Heilig-Geist-Kirche steht in Düsseldorf-Pempelfort und gehört zur Architektur des neoromanischen Kirchenbaus. Josef Kleesattel entwarf den Bau nach Vorbildern spätromanischer Basiliken. Besonders prägen der mehrschiffige Grundriss, der erhöhte Chorraum über der Krypta und unterschiedliche Säulentypen das Innere. Verschiedene Säulentypen gliedern den gesamten Kirchenraum der Heilig-Geist-Kirche.
Der Bau begann 1911, die Weihe folgte 1913, und nach Kriegsschäden prägten Restaurierung sowie spätere Renovierungen das Gebäude. Heinz Thoma vereinfachte dabei Teile des Innenraums nach den Kriegsschäden. Die Fenster von 1998 entwarf Karl-Martin Hartmann, während der aus Bonn stammende Orgelbauer Johannes Klais 1967 die Orgel baute. Die Orgel arbeitet mit mechanischer Spieltraktur und elektrischer Registertraktur. Ihre Koppeln umfassen II/I, I/P und II/P und ergänzen die technische Ausstattung der Orgel.
Zu den architektonischen Bezugspunkten zählt die römische Basilika St. Neuseus und St. Achilleus. Die Kirche zeigt dabei eine eigenständige Raumordnung mit erhöhtem Chor über der Krypta. Das Denkmalregister der Landeshauptstadt Düsseldorf führt die Heilig-Geist-Kirche als geschützten Kirchenbau.
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Foto: Fotograf Carl Tucht, DüsseldorfPublic domain 
Foto: Volker WissenPublic domain
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