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Friedenskirche

Die Friedenskirche in Düsseldorf ist eine evangelische Kirche mit neogotischer Architektur aus der Epoche des Historismus. Die evangelische Kirche wurde 1899 in Düsseldorf feierlich eingeweiht. Anton Käppler entwarf den ursprünglichen Plan, während Georg Weidenbach den Bau gemeinsam mit Moritz Korn leitete. Der Bau besitzt einen fast quadratischen Grundriss mit drei Jochen. Der Glockenturm bleibt bis zur Höhe des Kirchenschiffdachs quadratisch und wird darüber achteckig. Ein fünf Meter hohes Kruzifix prägt den Chorbogen.

Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg beschädigten die Kirche schwer, doch der Wiederaufbau endete 1953 in vereinfachter Form. Die Innenausstattung stammt aus den fünfziger Jahren der Kirche. Fragmente von Eduard von Gebhardts Wandmalereien zeigen die Taufe des Johannes, die Bergpredigt und den brennenden Dornbusch. Drei Chorfenster tragen seit 1954 Glasmosaike von Martin Domke. Die Orgel von Rudolf von Beckerath besitzt 34 Register, drei Manuale und ein Pedal und wurde 2006 und 2007 restauriert sowie erweitert. Drei Gussstahlglocken aus 1924 gehören ebenfalls zur Ausstattung. Die Friedenskirche dient dem Gottesdienst und Versammlungen der Gemeinde.

Stadt
Düsseldorf
Aktualisiert

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