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Aluminiumhaus

Das Aluminiumhaus steht in Düsseldorf und zeigt eine offene Architektur der frühen Nachkriegszeit. Seine fünf Geschosse verbinden vollständig verglaste Flächen mit vertikalen, aluminiumverkleideten Stahlstützen. Naturstein an den Seiten fasst die Glasfassade ein, während horizontale Putzbalkone mit Stabstahlgeländern die Fensterreihen gliedern. Eine auskragende Dachplatte setzt den oberen Abschluss.

Helmut Hentrich und Hans Heuser entwarfen das Gebäude mit Unterstützung von Hubert Petschnigg zwischen 1952 und 1953. Ursprünglich diente es der Firma Olga van Meeteren als Wohn- und Bürohaus. Heute arbeiten hier die Büros des Hauses der Geschichte Nordrhein-Westfalens. Als geschütztes Denkmal steht es für den Wechsel zu leichteren, transparenteren Bauformen in Düsseldorf. Gegenüber dem monumentalen Klassizismus benachbarter Bauten wirkt die Glasfront bewusst offen.

Im rückwärtigen Bereich erscheint die Fassade strenger als zur Straße. Im Zentrum steigt eine kreisförmige Wendeltreppe durch ein vollständig verglastes Treppenhaus auf.

Stadt
Düsseldorf
Aktualisiert

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