Frauenkirche
Die Frauenkirche in Dresden ist eine lutherische Barockkirche am Neumarkt, umgeben von rekonstruierten historischen Gebäuden. Ihre markante Sandsteinkuppel erhebt sich 67 Meter über dem Stadtzentrum und prägt bis heute die Dresdner Silhouette.
George Bähr entwarf den Bau, der zwischen 1726 und 1743 entstand und Altar, Kanzel und Taufbecken zentral vor der Gemeinde anordnete. 1736 baute Gottfried Silbermann eine Orgel mit drei Manualen und 43 Registern, auf der Johann Sebastian Bach ein Konzert gab. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg blieben die Ruinen 45 Jahre als Mahnmal erhalten, bevor der Wiederaufbau 1994 begann. Bis 2005 entstand die Kirche aus Originalplänen und, soweit möglich, aus geborgenen Steinen neu.
Acht schlanke Sandsteinstützen trugen einst die 12.000 Tonnen schwere Kuppel, die als Steinerne Glocke bekannt ist. Seven new bells?
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