Zum Inhalt springen

Coselpalais

Das Coselpalais steht als Rokokopalast in Dresdens Innerer Altstadt nahe dem Neumarkt und direkt an der Frauenkirche. Der Architekt Julius Heinrich Schwarze entwarf den Bau. Sein Eingangsportal trägt das Wappen Friedrich August Cosels, während zwei zweigeschossige Flügel einen kleinen Innenhof umschließen. Dort stehen Sandsteinsäulen mit kleinen Skulpturen von Kindern.

Friedrich August Cosel gab dem Palais seinen Namen und veranlasste den Bau zwischen 1762 und 1764. Es entstand am historischen Standort des früheren Pulverturms. General Cosel wohnte dort nie, sondern starb 1770 auf seinem Dresdner Gut. Das Russische Hotel bestand dort ab 1845. Später diente das Gebäude bis 1901 als Polizeipräsidium und danach als staatliches Bauamt. Im Februar 1945 zerstörten Bomben den Bau. Die Seitenflügel entstanden in den 1970er-Jahren neu, das Hauptgebäude wurde Ende der 1990er-Jahre rekonstruiert. Die Restaurierung rekonstruierte auch Treppe und Festsaal im ersten Obergeschoss. Büros, das Grand Café & Restaurant im Erdgeschoss und Pulverturm in den Kellern belegen das Gebäude. Vier historische Räume heißen Porzellan-, Rosen-, Spiegel- und Vogelzimmer.

Stadt
Dresden
Aktualisiert

Diese Seite aufs Handy holen

Die App ist kostenlos: Sobald du dort stehst, beginnt die Geschichte von ganz allein.

  • Laden im App Store
  • Jetzt bei Google Play

Orte wie diesen reiht myTuur zu Touren durch Dresden. Du wanderst von Spot zu Spot, und an jedem beginnt die Geschichte genau dort, wo du stehst. In der App gibt es jede Geschichte zum Lesen und zum Anhören.

Was ist myTuur?

myTuur ist eine kostenlose App für Stadttouren aus einzelnen Spots. Sobald du an einem Ort ankommst, beginnt seine Geschichte, drei bis vier Minuten zum Lesen oder Anhören.