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Blockhaus

Das Blockhaus steht in Dresden am westlichen Brückenkopf der Augustusbrücke, nahe Neustädter Markt und Goldenem Reiter. Zacharias Longuelune entwarf den Bau, dessen strenge Architektur du direkt an der Elbe betrachten kannst.

Zwischen 1732 und 1737 entstand zunächst die Neustädter Wache, doch finanzielle Probleme verhinderten den zweiten geplanten Brückenbau. Nach dem Tod des Kurfürsten ruhte die Arbeit, bevor Johann Christoph Knöffel das Gebäude 1749 verändert vollendete. Im Siebenjährigen Krieg unterschrieben preußische Truppen hier ihre Kapitulation, später arbeiteten dort Dresdner Gouverneure und das Sächsische Kriegsministerium. Eine Erweiterung von 1892 fügte ein weiteres Stockwerk hinzu, während der Zweite Weltkrieg schwere Schäden hinterließ. Fünfunddreißig Jahre blieb der Bau Ruine, bevor er zwischen 1978 und 1982 wiederaufgebaut wurde.

Nach Hochwasserschäden von 2013 verwandelte eine umfassende Sanierung das Gebäude in das Archiv der Avantgarden von Egidio Marzona. Ein schwebender Betonkubus beherbergt das Archiv und verbindet Ausstellungen, Workshops sowie eine Cafeteria. Besonders eindrucksvoll bleibt der Kontrast zwischen der historischen Außenhülle und dem frei wirkenden Betonvolumen im Inneren.

Stadt
Dresden
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