Albertinum
Das Albertinum steht in Dresden auf der Brühlschen Terrasse, mitten im historischen Stadtzentrum. Das Kunstmuseum ist rollstuhlgerecht zugänglich. Seine Neorenaissance-Fassade entstand zwischen 1884 und 1887 nach Plänen von Carl Adolf Canzler. Dabei erweiterte der Bau ein ehemaliges Zeughaus aus dem späten 16. Jahrhundert.
Im Inneren begegnen dir die Galerie Neue Meister und die Skulpturensammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Gemälde und Skulpturen führen durch rund 200 Jahre, von der Romantik bis zur Gegenwart. Du siehst Werke von Caspar David Friedrich und Ludwig Richter sowie Skulpturen von Auguste Rodin und zeitgenössischen Künstlern. Die Ausstellungshallen verteilen sich über drei Etagen und verbinden Malerei mit Skulptur. Gläserne Wände geben Einblicke in die Depots und damit in die Arbeit hinter den Ausstellungen.
Nach den Überschwemmungen von 2002 erhielt das Gebäude ein hochwassersicheres Depot und wurde 2010 wiedereröffnet. Über dem früheren Innenhof liegt heute ein Atrium, das als „Arche für die Kunst“ bekannt ist. Durch diese Überdachung fällt der Blick auf einen besonderen Innenraum zwischen historischer Hülle und moderner Ausstellung.
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