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Südbad

Das Südbad steht im Stadtzentrum von Dortmund und verbindet Schwimmsport mit markanter Nachkriegsarchitektur. Der Bau entstand zwischen 1957 und 1960. Es war Dortmunds erstes Hallenbad, das nach dem Krieg errichtet wurde, und prägt bis heute den Ort. Seine Stahlbetonkonstruktion und die vollständig verglaste Ostfassade bestimmen das äußere Erscheinungsbild. Im Inneren ergänzt eine Mosaikwand von Harry Fränkel die sachliche Gestaltung des Hallenbads. Das Südbad besitzt ein fünfzig Meter langes Edelstahlbecken mit acht Bahnen. Der zehn Meter hohe Sprungturm und eine Zuschauertribüne gehören ebenfalls zur Ausstattung. Zwischen 2003 und 2007 wurde die Anlage umfassend renoviert, wobei einige historische Dusch- und Badekabinen erhalten blieben. Diese Kellerkabinen erinnern an die frühere Ausstattung des Schwimmbads. Die Anlage dient dem Wettkampfsport sowie dem Schul- und Freizeitsport und ist rollstuhlgerecht zugänglich. Olympische Ausscheidungswettkämpfe, deutsche Meisterschaften und Schwimmrekorde gehören zur dokumentierten Geschichte des Hauses. Das Südbad war außerdem Austragungsort der zehnten Europäischen Schwimmmeisterschaften für Gehörlose.

Stadt
Dortmund
Aktualisiert

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