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St. Clara

St. Clara steht im Dortmunder Stadtteil Hörde und gehört zur Architekturgeschichte der Stadt. Die Ursprünge reichen bis ins Jahr 1339 zurück.

Konrad von der Mark und Elisabeth von Kleve gründeten sie als Teil eines Klosters im damaligen Dorf Hörde. Später wurde das Kloster Teil der Hörder Burg.

Der heutige Bau entstand im 19. Jahrhundert nach Plänen des Diözesanarchitekten Arnold Güldenpfennig. Bischof Conrad Martin legte 1863 den Grundstein.

1865 wurde die neugotische Basilika mit Querschiff fertiggestellt. Ihr Turm ragt 70 Meter über Hörde auf.

Massive Säulen tragen die Kreuzgewölbe im Inneren, während Figuren von Kirchenvätern den Turm schmücken. Dazu zählen Darstellungen von Ambrosius und Augustinus.

Eichenaltäre von 1865 sind Maria und St. Clara gewidmet. Der Sandsteinhauptaltar wurde 1881 geweiht.

Der Zweite Weltkrieg beschädigte St. Clara schwer, doch die Restaurierung war 1949 abgeschlossen. Wilhelm Buschulte gestaltete moderne Buntglasfenster für den Innenraum.

1985 wurde der Kirchenbau umfassend renoviert. 1988 erhielt der ursprüngliche Turmhelm seine restaurierte Gestalt zurück.

Historische Stücke ergänzen das Bild: Dazu gehören ein Kruzifix aus dem 14. Jahrhundert und ein barocker Kelch von 1736. Die Orgel wurde 1985 umgebaut und besitzt 36 Register.

Stadt
Dortmund
Aktualisiert

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