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Mahnmal Hörder Synagoge

Das Mahnmal Hörder Synagoge steht in Dortmund und erinnert an die frühere Synagoge der jüdischen Gemeinde. Eine Stahlstele markiert den Ort, der heute als rollstuhlgerecht erfasst ist. Die Synagoge entstand von 1898 bis 1899, als die jüdische Gemeinde in der Gegend wuchs. Rabbi Abraham Frank weihte sie im Januar 1900 ein.

Während des Novemberpogroms 1938 setzten SA-Männer das Gebäude in Brand, danach räumte man die Ruinen wenige Monate später. Der jüdische Künstler Israel Lanzmann entwarf die heutige Stele. Ihre Einweihung fand am 6. November 1988 unter großer Beteiligung der örtlichen Gemeinschaft statt. Das Denkmal hält damit die Geschichte der jüdischen Gemeinde an diesem Ort fest.

Die Inschrift erinnert an jüdisches Leben über Jahrhunderte und nennt Demütigung, Vertreibung, Deportation und Mord von 1933 bis 1945. Sie endet mit dem Appell, dies niemals wieder zuzulassen.

Stadt
Dortmund
Aktualisiert

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