Haus Mengede
Haus Mengede liegt im Dortmunder Stadtteil Mengede und bewahrt die Grundmauern einer mittelalterlichen Wasserburg. Zwischen 1260 und 1270 entstand hier der befestigte Stammsitz der Ritter von Mengede. Die Anlage lag in einem Parkbereich, der heute mit einer Informationstafel auf ihre Geschichte hinweist.
Die Emscher speiste einst die Wassergräben und trieb mehrere Mühlen in der Umgebung an. Johann von Mengede führte von 1450 bis 1465 als Hochmeister den Deutschen Orden in Livland. Über die Jahrhunderte wechselte das Anwesen zwischen den Familien von Bodelschwingh, von Büren und Droste zu Vischering. 1723 verschwanden die Befestigungen, bevor man die Gräben bis 1902 verfüllte. Nach dem Zweiten Weltkrieg verfiel das Gebäude und wurde 1968 abgerissen.
Die erhaltenen Fundamente lassen den Grundriss des Herrenhauses erkennen, darunter Reste einer Erneuerung aus dem sechzehnten Jahrhundert. Ein virtuelles dreidimensionales Modell soll die verlorene Gestalt des Adelssitzes anschaulich machen. Between the ruined foundations and the park, the former water castle remains visible as a fragment of Mengede’s history.
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