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Haus Husen

Haus Husen steht am rechten Ufer der Ruhr im Dortmunder Stadtteil Hörde. Heute gehört das Gut der Evangelischen Kirche von Westfalen. Auf dem Gelände stehen das Herrenhaus, zwei Wirtschaftsgebäude und das alte Turmhaus Burg Husen.

Sein rechteckiger Kern aus Ruhrsandstein reicht ins siebzehnte Jahrhundert zurück. An der Westwand siehst du noch immer eine Baufuge. Sie markiert die Naht zwischen dem älteren Nordteil und der schmalen Erweiterung von 1681. Im neunzehnten Jahrhundert kam ein eingeschossiger, unverputzter Anbau hinzu. Weil der Turm den Besitzern trotz aller Umbauten nicht mehr genügte, entstand 1830 das klassizistische Haupthaus mit Satteldach. Erst danach folgten die Wirtschaftsgebäude: Das ältere trägt ein hohes, zentrales Tor, das einst als Durchgang diente. Das zweite entstand um 1870 und besteht vollständig aus Bruchstein.

Früher gehörte das Anwesen den Herren von Husen, den Familien Frydag, Romberg, Schulz und Kautz. Es zählt zu einer Reihe kleiner Adelssitze, die aus dem karolingischen Königshof Westhofen am Fuße der Syburg hervorgegangen sind. Seit 1984 nutzt der Christliche Pfadfinderverband Westfalen Burg Husen als Regionalbüro und Jugendferienheim. Eine Mauer aus demselben Stein umzieht das gesamte Gelände. Ihr Tor liegt in einer Flucht mit dem Portal des Haupthauses und öffnet sich nach Süden zur Ruhr.

Stadt
Dortmund
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