Jarmers Tårn
Jarmers Tårn steht in Kopenhagen als erhaltene Ruine auf einem kleinen Platz und markiert den einzigen Rest der früheren Stadtbefestigung. Rote Mönchsziegel prägen dieses Mauerwerk bis heute. Die Anlage gehörte zu einer Mauer, die Kopenhagen einst mit elf Türmen umschloss. Von einer Fußgängerinsel sieht man sie nahe einer Löwenstatue.
Die Stadt errichtete diese Befestigung im frühen sechzehnten Jahrhundert, um Kopenhagen gegen Angriffe zu schützen. Der Bau entstand um das Jahr 1500 dort. Der Name verweist auf Fürst Jaromar II. von Rügen, dessen wendische Truppen 1259 an dieser Stelle Kopenhagens Verteidigung durchbrachen. Danach verstärkte die Stadt ihre alten Mauern. Mit dem Wachstum Kopenhagens verschwanden die Befestigungen und die übrigen zehn Türme schließlich aus dem Stadtbild.
In den 1880er Jahren legte man den Bereich frei und restaurierte den erhaltenen Rest. Der Innenraum dieser Ruine bleibt für Besucher unzugänglich. Von außen zeigen dunkle, gebrannte Ziegel ein Muster zwischen den roten Steinen.
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