Den døende galler
Den døende galler steht in Kopenhagen als öffentliche Statue und zeigt eine Figur aus der antiken Geschichte. Du siehst einen verwundeten gallischen Krieger, der zusammengesunken sitzt und seine letzten Momente erlebt. Schnurrbart und Frisur greifen Merkmale auf, die man mit den Galliern verbindet.
Die Statue entstand nach dem Vorbild einer berühmten Skulptur aus dem späten dritten Jahrhundert vor Christus. Sie kam 1880 nach Kopenhagen und gehört zu den zwanzig Kunstwerken, die die Albertina-Stiftung im Stadtgebiet aufstellte. Ihre Haltung verbindet die Niederlage eines Kämpfers mit sichtbarer Würde und körperlichem Schmerz. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde darüber beraten, sie für ein Denkmal von A. S. Ørsted zu versetzen. Carl Jacobsen lehnte das 1902 ab, weil er ihren Standort besonders gelungen fand und Schäden am mehrteiligen Sockel befürchtete.
So begegnen sich hier antike Bildhauerei und Kopenhagener Stadtgeschichte auf engem Raum. Der sitzende Körper, der gesenkte Kopf und der Ausdruck des Schmerzes geben der Szene ihre eindringliche Ruhe.
- Stadt
- Kopenhagen
- Aktualisiert
Diese Seite aufs Handy holen
Die App ist kostenlos: Sobald du dort stehst, beginnt die Geschichte von ganz allein.
Orte wie diesen reiht myTuur zu Touren durch Kopenhagen. Du wanderst von Spot zu Spot, und an jedem beginnt die Geschichte genau dort, wo du stehst. In der App gibt es jede Geschichte zum Lesen und zum Anhören.
Was ist myTuur?
myTuur ist eine kostenlose App für Stadttouren aus einzelnen Spots. Sobald du an einem Ort ankommst, beginnt seine Geschichte, drei bis vier Minuten zum Lesen oder Anhören.


