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St. Anna

St. Anna steht im Kölner Stadtteil Neuehrenfeld an einem öffentlichen Platz nahe einem offenen Markt. Der schlichte Bau aus sandfarbenem Sandstein fügt sich sichtbar in die Nachkriegsbebauung ein. Rudolf Schwarz entwarf die Kirche nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs, und die Bauarbeiten dauerten von 1951 bis 1956. Fünf frühere Kirchen standen zuvor an diesem Ort, deren Geschichte bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht.

Die L-förmige Anlage verbindet ein ostwestliches Hauptschiff mit einem kleineren, rechtwinklig angeordneten Schiff. Ein niedriger Narthex führt von der gedämpften Eingangshalle in den hellen Innenraum mit großen Glasflächen. Der etwa 50 Meter hohe Glockenturm kam einige Jahre später hinzu und trägt gliedernde Bänder aus Kalkstein. Wenig Schmuck lenkt den Blick auf die Liturgie, während drei Stufen den Altarraum und weitere drei den Altar erhöhen. Auch Gruppen von Pilgern finden am Eingang Platz, und der Bau ist für Rollstuhlfahrer geeignet.

Stadt
Köln
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