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St.Andreas

St. Andreas steht in der Kölner Altstadt und verbindet romanische Bauformen mit gotischen Ergänzungen. Westwerk, Vierungsturm, Langchor und drei Schiffe prägen den Bau, dessen spätgotischer Chor besonders ins Auge fällt. Als eine von zwölf romanischen Kirchen Kölns bewahrt sie Architektur aus mehreren Jahrhunderten.

Die Ursprünge reichen ins zehnte Jahrhundert zurück, als Erzbischof Gero die Kirche 974 dem heiligen Andreas weihte. Nach einem großen Brand entstand im zwölften Jahrhundert der heutige Bau als dreischiffige Pfeilerbasilika. Gotische Veränderungen folgten vor allem im dreizehnten und vierzehnten Jahrhundert, während Teile der älteren Krypta erhalten blieben. Nach dem Zweiten Weltkrieg legte man sie wieder frei und erweiterte sie um eine Grabkapelle für Albertus Magnus. Ein römischer Sarkophag aus dem dritten Jahrhundert bewahrt dort die Gebeine des Theologen und Naturphilosophen.

Im Inneren treffen Chorgestühle um 1430, ein vergoldeter Makkabäerschrein und spätmittelalterliche Kunst aufeinander. Eine Holzfigur des heiligen Christophorus stammt aus der Werkstatt Meister Tilmans, ein Rosenkranz-Madonna-Triptychon vom Meister von St. Severin. Zwölf Fenster von Markus Lüpertz entstanden zwischen 2005 und 2010 und erzählen von Passion, Makkabäern und Albertus Magnus. Seit 2020 ergänzen ein Petrus-von-Mailand-Fenster, ein Josephsfenster und ein Tauf-Fenster dieses Zusammenspiel. Am Eingang erinnert der Blutbrunnen aus dem sechzehnten Jahrhundert an eine Legende um die Gefährtinnen der heiligen Ursula.

Stadt
Köln
Aktualisiert

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