Museum für Angewandte Kunst
Das Museum für Angewandte Kunst in Köln widmet sich europäischer angewandter und dekorativer Kunst vom zehnten Jahrhundert bis zur Gegenwart. Seine Sammlung umfasst mehr als einhunderttausend Objekte.
Sie vereint Möbel, Porzellan, Teppiche, Tafelgeschirr, Schmuck, Waffen und Architekturteile aus verschiedenen Epochen. Die Präsentation folgt einer chronologischen Ordnung durch die Epochen.
Im Zentrum steht eine moderne Designsammlung mit Möbeln, Lampen, Telefonen, Kameras, Radios und Haushaltsgegenständen. Ray Eames und Philippe Starck sind vertreten.
Auch Werke von Piet Mondrian, Wassily Kandinsky und Victor Vasarely zeigen die Verbindung zwischen bildender Kunst und Design. Die Schmucksammlung umfasst etwa 1.700 Werke.
Sie spannt einen Bogen von Edelsteinen aus dem fünften Jahrtausend vor Christus bis zu zeitgenössischem Schmuck. Das heutige Gebäude entstand zwischen 1953 und 1957.
Rudolf Schwarz und Josef Bernhard entwarfen den roten Backsteinbau auf dem Gelände eines ehemaligen Konventklosters. Ein quadratischer Innenhof bewahrt dessen Grundriss.
Eine fast vollständig verglaste Wand öffnet den nördlichen Hof zum Museum. Die spätgotische Minoritenkirche steht an der Südseite.
Zu den markanten Einzelwerken gehören Riemenschneiders Skulptur Eine Frau der Apokalypse und Rietvelds Rood-blauwe Stoel. Das Museum veranstaltet außerdem temporäre Sonderausstellungen.
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