Haus Neuerburg
Haus Neuerburg steht als denkmalgeschütztes Gebäude im Kölner Stadtteil Altstadt-Nord am Gülichplatz. Der Entwurf stammt vom Kölner Architekten Emil Felix. Der Bau entstand zwischen 1921 und 1929 in zwei Phasen als Firmensitz des Zigarettenfabrikanten Heinrich Neuerburg. Das niederländische Ziegelmauerwerk prägt die sichtbaren Außenwände des Hauses. Am Westflügel zur Obenmarspforten erinnert die Gestaltung an Renaissancebauten, während der Südflügel zum Gülichplatz ein barockes Stadtpalais aufgreift. Ein schlanker Treppenturm steht im Innenhof des Gebäudes. Plastische Arbeiten von Wolfgang Wallner und schmiedeeiserne Details von Carl Wyland ergänzen die Fassade und verbinden sie mit dem nahen Karnevalsbrunnen. Der Bau überstand den Krieg mit relativ geringen Schäden. Zwischen 1947 und 1950 erfolgte der Wiederaufbau, wobei die westlichen Arkaden und das Mansarddach zur Hofseite nicht zurückkehrten. Hier arbeiten verschiedene Ämter der Stadt Köln. Nach einer Sanierung dient das Haus unter anderem dem Standesamt und bleibt damit Teil des Kölner Verwaltungslebens. Das Haus bietet einen vollständig barrierefreien Eingang und Einrichtungen für Rollstuhlnutzende.
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