Magyar Autóklub
Das Magyar Autóklub steht in Ungarn als Bürohaus mit einer kraftvollen Kontur, die an den gedruckten Kleinbuchstaben a erinnert. Diese Form verweist auf den Klub und das Automobil. Die Architekten István Lukács und András Vikár entwarfen den Bau zweitausendsieben gemeinsam. Beide Architekten gehören zu den Ybl-Preisträgern. Das Konzept verbindet moderne Büros mit Erdwärme und einem emissionsfreien Betrieb. Die Heizung nutzt ausschließlich Energie aus dem Untergrund.
Über dem Erdgeschoss liegen sieben weitere Etagen, darüber befindet sich eine Dachterrasse für das Bürohaus. Eine durchgehende Metallbahn prägt eine Seite. Sie beginnt neben dem Bau, zieht sich ohne Fenster um die Fassade und wird zum Dach der Parkplätze. Die übrigen Fassadenseiten tragen durchgehende Scheiben aus Dreifachglas. Dieses Glas lässt Tageslicht in die Büros, während die Metallbahn die Kontur sichtbar zusammenhält. Das Gebäude dient ausschließlich Klubmitarbeitern und der Verwaltung. Auffällig bleibt das fensterlose Band zwischen Erdgeschoss und erstem Obergeschoss.
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