Jókai-kert
Der Jókai-kert liegt in Ungarn als historischer Garten und nationales Naturschutzgebiet auf einem felsigen Hang. Zwischen verschlungenen Wegen wachsen alte Obstbäume, Rosen und weitere Gehölze. Vögel beleben die Anlage, während Terrassen, Weinreben und Gartenflächen an ihre frühere Nutzung erinnern.
Mór Jókai kaufte das Gelände 1853, als dort noch ein verlassener Steinbruch lag. Mit den Einkünften seiner Romane pflanzte er Linden, Ahorne, Walnüsse und Rosskastanien. Er verbesserte den Boden, legte Obstgärten und einen Gemüsegarten an und züchtete eigene Rosensorten. Die Anlage diente ihm als Rückzugsort zum Lesen und Schreiben abseits des Stadtlärms.
Die ursprüngliche Villa steht nicht mehr, doch das alte Presshaus bewahrt ihre Steine in den Mauern. Eine Gedenkräum zeigt persönliche Gegenstände des Schriftstellers. Im Park begegnen dir Róna Józsefs Anacreon mit Jókais Gesichtszügen und eine Steinbank mit Löwen. Naturschutzstellen, eine ornithologische Fachbibliothek und Naturprogramme ergänzen die Wege zwischen Bäumen und Vogelstimmen.
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