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Domonkos kolostor

Das Domonkos kolostor liegt in Ungarn zwischen verstreuten Mauern, Gewölbekellern und den Resten eines mittelalterlichen Klosters. König Béla IV. gründete die Dominikanerinnenabtei nach dem Mongolensturm und erfüllte damit ein Gelübde. Seine Tochter Margarete lebte hier als Nonne, betete in der gotischen Kirche und wurde später als Heilige verehrt. Ihr Grab aus rotem, später weißem Marmor zog Pilger an und prägte das religiöse Leben des Ortes.

Über achtzig Dörfer trugen zum Wohlstand der Abtei bei, die auch adelige Mädchen ausbildete. Eine königliche Residenz, Gärten mit Wasserleitungen und ein Hospiz für Reisende ergänzten die Anlage. Hier kehrten Könige ein, und Friedensschlüsse verbanden die Klostermauern mit der Politik des Landes. Nach der türkischen Eroberung flohen die Nonnen, während Überschwemmungen die Steine unter Erde und Flussschlamm begruben. Ausgrabungen legten später Gräber, gotische Bauteile, Pergamente und Codices frei. Zwischen den stillen Resten bleibt besonders Margaretes Marmortomb als greifbares Zeichen von Glauben, Macht und Erinnerung.

Stadt
Budapest
Aktualisiert

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