Wikingborg
Wikingborg steht im Bremer Stadtteil Borgfeld und gehört zu den markanten Villen der Nachkriegsarchitektur. Eberhard Gildemeister entwarf das Haus, das 1962 für den Reeder und Schiffsmakler Helmut Parchmann fertiggestellt wurde. Sein konservativer Stil zeigt sich besonders am hohen, zeltartigen Dach, das sich sanft über dem Hauptwohnbereich absenkt. Runde Ziegel geben der Dachfläche eine dreidimensionale Wirkung.
Vor dem geschwungenen Eingang unter einer Arkade steht eine Pferdeskulptur von Herbert Kubica. Auch die Innenräume wurden aufwendig gestaltet und auf die Formensprache des Hauses abgestimmt. Eine goldene Wikingerschiff-Figur schmückte einst den Dachfirst. Die Baukosten von etwa zwei Millionen Mark und die spätere Insolvenz von Parchmanns Unternehmen machten die Villa zusätzlich bekannt.
Seit 1981 steht Wikingborg nach Bremens Denkmalschutzrecht unter Schutz. Heute ist die Villa in private Wohnungen aufgeteilt, ihre äußere Gestalt bleibt jedoch ein ungewöhnliches Zeugnis der frühen sechziger Jahre. Besonders eindrücklich wirkt das Zusammenspiel aus rundem Ziegeldach, geschwungenem Eingang und steinerner Pferdefigur.
- Stadt
- Bremen
- Aktualisiert
Diese Seite aufs Handy holen
Die App ist kostenlos: Sobald du dort stehst, beginnt die Geschichte von ganz allein.
Orte wie diesen reiht myTuur zu Touren durch Bremen. Du wanderst von Spot zu Spot, und an jedem beginnt die Geschichte genau dort, wo du stehst. In der App gibt es jede Geschichte zum Lesen und zum Anhören.
Was ist myTuur?
myTuur ist eine kostenlose App für Stadttouren aus einzelnen Spots. Sobald du an einem Ort ankommst, beginnt seine Geschichte, drei bis vier Minuten zum Lesen oder Anhören.
